/ 13.Sep.2009
Es muss doch sein. Ich muss mich äußern. Schriftlich und mit Bildern. Es geht nach Buenos Aires und dann noch weiter. Península Valdéz vielleicht. Und überhaupt fliege ich am 11. September (#nicht-rasieren).

Warten kann ja soooo ermüdend sein.

Ein langer Gang und plötzlich viele Schleifspuren an der Wand. Ich muss mir einen unglaublich dicken Menschen vorstellen. Er ist stehengeblieben und nun müssen sich alle an ihm vorbeiquetschen. Sie hinterlassen an dieser Stelle Spuren. Viel später werden sich andere fragen, was hier wohl passiert sein mag.

Gut zu wissen. Wenn man dan also doch keine Lust hat zu fliegen, kann man ja auch die U-Bahn suchen.

Europe at it’s best. Bye bye pyrenees.

Es ist mir vorher nie aufgefallen, aber das könnte doch die Urform von “Slide to unlock” sein, oder? Wäre ja nicht die erste Idee, die auf der Toilette entstand.

Eine Empfehlung: Nimm nach Möglichkeit das “Asian Vegetarian Food”. Man bekommt vor allen anderen sein Essen (wenn man denn Hunger hat), wird mit netten Kleinigkeiten bedacht und es schmeckt tatsächlich besser als erwartet. Diesmal bekam ich ein kleines Tütchen mit allerlei Gewürzen drin. Anis, Kardamom, Süßwurzel und vieles andere. Ich beschloss, es als Tee zu behandeln. Glücklicherweise sind im Flugzeug manchmal richtig bereiste Menschen dabei. So auch mein Nachbar. Er klärte mich darüber auf, dass das ein Snack für Nach-Dem-Essen wäre. Typisch für Indien, die dürfen ja keinen Schnaps trinken und so kauen sie eben auf diesen Gewürzen rum (#refreshing). Ok, das hab ich dann natürlich auch ganz professionell so gemacht. Aber vor allem hat mir mein Nachbar damit die Peinlichkeit erspart um heißes Wasser für meinen asiatischen Tee zu kämpfen. Puh.

Welcome Brazil!

Ach endlich auf einer der vielen Terassen von Buenos Aires sitzen. Ich muss arbeiten, deshalb kein Ausblick.

Don’t forget to turn off the fun before you leave the room. Ok. Reminded my room mate to turn off the fun when she’s going to leave. Don’t take the fun out of the room. Please!

Erste Nach: Bett kaputt. Keine Ahnung wie ich das immer mache. Nachts liege ich plötzlich merkwürdig geneigt im Bett. Situation analysiert und befunden, dass ein Blumentopf in der richtigen Größe mein weiteren Schlaf sichern könnte. Passt. Jetzt haben wir eine Pflanze im Zimmer. Andererseits: Vielleicht den fun auch ausschalten, wenn man im Bett ist?

Also Werbung zu vergittern finde ich ja einen illustrativen Indikator gesellschaftlicher Spannung. Leider bewirkt auch hier die derzeitige wirtschaftliche Situation eher ein Gegeneinander als ein Miteinander.

Diese Türen werden auch die ganzen Betonungetüme noch überstehen.

Genau so sollte man es nicht machen. (#where-is-my-mind)

Heimat inmitten von neuzeitlichen Architektursünden, “VEB Kranwerke Eberswalde”. Patriotismus ist unterschätzt.

Ich oute mich jetzt mal. Ich habe dieses Logo zu verantworten. Nachts irgendwo in den Gängen des Kopenhagener Flughafens mit einem Notebook, dem ich vor lauter Wut über dessen Starrsinnigkeit die Tastatur zerhaun’ hatte, erstellt. Eher als Platzhalter für eine spätere, gute Idee gedacht. So ist das mit den Provisorien… Nur weiß eben niemand, das man eigentlich die Rechte an dieser Schriftart besitzen müsste… Ach herrje. Und dabei habe ich doch genau mit solchen Dinge schon ganz schlechte Erfahrungen gemacht. Ich setze einfach mal auf das kollektive Verdrängen. Who did it? Certainly not me!

Ich liebe diesen Himmel.
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